SAP-gestütztes Qualitätskostenreporting bei der Firma Meteor Gummiwerke

SAP-gestütztes Qualitätskostenreporting bei der Firma Meteor Gummiwerke

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Inhaltsangabe:Einleitung: Die QualitAct der Produkte und der Produktionsprozesse spielt fA¼r ein Unternehmen eine immer wichtiger werdende Rolle. Im Zusammenhang mit der QualitAct kApnnen verschiedene Kennzahlen ermittelt werden, u.a. auch die QualitActskosten. Die Erfassung und Auswertung dieser Kosten ist zu einer Notwendigkeit geworden, zum einen wegen der an das Unternehmen gestellten Anforderungen und zum anderen um die HAphe der im Betrieb anfallenden Kosten ermitteln zu kApnnen. Die bei der Firma Meteor Gummiwerke GmbH a Co. durchgefA¼hrte Diplomarbeit hat zum Ziel, die ErfaAŸbarkeit der QualitActskosten mit der betrieblichen Standardsoftware SAP R/3 zu untersuchen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf den AusschuAŸkosten, einem Teilbereich der QualitActskosten. Neben einem Aœberblick A¼ber SAP-gestA¼tzte QualitActskostenerfassung soll im Bezug auf die AusschuAŸkosten eine Anwendung fA¼r die Auswertung dieser Kosten entwickelt werden. Der theoretische Teil der Arbeit umfaAŸt die Kapitel zwei, drei und vier. Im zweiten Kapitel werden wichtige, mit der QualitAct eng verbundene Begriffe erlAcutert. Die einzelnen Bereiche der QualitAct werden verdeutlicht und GrA¼nde fA¼r die steigende Bedeutung der QualitAct in Unternehmen hervorgehoben. Das dritte Kapitel fA¼hrt den Begriff der QualitActskosten ein. Es stellt verschiedene MApglichkeiten dar, diese Kosten in einzelne Bereiche aufzuteilen. Das vierte Kapitel befaAŸt sich mit dem Arbeitsumfeld. Es werden der Arbeitgeber, die Firma Meteor Gummiwerke GmbH a Co. Vorgestellt, sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem firmeneigenen VerstAcndnisses von QualitAct und QualitActskosten und den klassischen Betrachtungsweisen beschrieben. Im letzten Abschnitt des Kapitels wird das Softwareumfeld des Unternehmens vorgestellt. In den Kapiteln fA¼nf und sechs, dem praktischen Teil der Arbeit, steht die SAP-gestA¼tzte Erfassung der QualitActskosten im Mittelpunkt. Dazu wird im fA¼nften Kapitel die Erfassung der relevanten Daten mit SAP R/3 diskutiert. Es werden die einzelnen ErfassungsmApglichkeiten vorgestellt sowie VorschlAcge zu deren Umsetzung gemacht. Kapitel sechs befaAŸt sich mit den AusschuAŸkosten. Hierbei wird der EntwicklungsprozeAŸ einer Anwendung zur Erfassung und Auswertung der AusschuAŸkosten in SAP R/3 dargestellt. Im abschlieAŸenden Kapitel dieser Arbeit werden die relevanten Erkenntnisse zusammengefaAŸt und es wird ein Ausblick fA¼r das weitere Vorgehen im Rahmen der QualitActskostenerfassung gegeben. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 2.QualitActsaspekte3 2.1QualitAct und ihre Definition3 2.1.1Die Rolle der QualitAct in der Automobilbranche3 2.1.2Begriffsdefinition4 2.2Die Null-Fehler -Philosophie6 2.2.1Die Bedeutung von Null-Fehler 6 2.2.2Warum Null-Fehler ?7 2.3QualitAct als wirtschaftlicher Faktor9 2.3.1Auswirkungen der QualitAct auf ein Unternehmen9 2.3.2QualitAct am Beispiel japanischer Unternehmen12 2.3.3Wandlung der Unternehmen13 2.4Unternehmenszertifizierung15 2.4.1Ziele der Unternehmenszertifizierung15 2.4.2Pro und Kontra der Zertifizierung17 3.QualitActskosten19 3.1Begriffsdefinition19 3.2Klassische Einteilung der QualitActskosten20 3.2.1FehlerverhA¼tungskosten21 3.2.2PrA¼fkosten21 3.2.3Fehlerkosten22 3.3Alternative Einteilung der QualitActskosten23 3.4Funktionelle AbhAcngigkeit zwischen den QualitActskostenbereichen24 3.5ABC-Analyse der QualitActskosten27 4.Beschreibung des Arbeitsumfeldes29 4.1Arbeitgeber29 4.1.1Unternehmensbild29 4.1.2Organisations- und Produkthierarchie29 4.1.3QualitAct bei Meteor31 4.2Softwareumfeld32 4.2.1SAP R/332 4.2.2Abbildung eines Fertigungsauftrages in SAP R/334 5.Erfassung der QualitActskosten mit SAP R/338 5.1QualitActskosten bei Meteor38 5.2PrA¼fkosten40 5.3QualitActssichernde MaAŸnahmen41 5.4Fehlerkosten42 6.Entwicklung des AusschuAŸberichts46 6.1Analyse46 6.1.1Ist-Zustand46 6.1.2Kritische WA¼rdigung des Ist-Zustands47 6.1.3Anforderungen an den Soll-Zustand48 6.2Entwurf49 6.2.1Generelle Gedanken zum Programmaufbau49 6.2.2Aufbau der Datenbeschaffung49 6.2.3Aufbau der Datenauswertung57 6.3Realisierung60 6.3.1Datenbeschaffung60 6.3.2Datenauswertung62 6.4Programmtest69 6.4.1Datenbeschaffung69 6.4.2Datenauswertung70 7.Zusammenfassung71 Abbildungsverzeichnis72 Tabellenverzeichnis73 AbkA¼rzungsverzeichnis74 Fremd- und Fachwortverzeichnis75 Anhang77 GesprAcchsnotizen80 Quellenverzeichnis84 Literaturverzeichnis84 Internetquellen86 Textprobe:Textprobe: Kapitel 5.4, Fehlerkosten: Die Fehlerkosten werden in fA¼nf Hauptbereiche aufgeteilt: Nacharbeit intern, Nacharbeit extern, Verschrottung, Reklamation und AusschuAŸ. Nacharbeit intern: Interne Nacharbeit fAcllt immer dann an, wenn an einem Produkt vor seiner Auslieferung an den Kunden nachbesserungsfAchige MAcngel festgestellt werden. Handelt es sich dabei um eine kleine Anzahl am MAcngeln, werden diese noch wAchrend eines Produktionsvorgangs erkannt, werden sie an Ort und Stelle nachgearbeitet. In diesem Fall sind die anfallenden Kosten fA¼r die QualitActskostenerfassung verloren, da keine separate RA¼ckmeldung der fA¼r die Nacharbeit aufgewendeten Zeit stattfindet. Bei grApAŸeren fehlerbehafteten Mengen oder spActem Erkennen der Fehler wird ein Nacharbeitauftrag angelegt. In diesem Fall kApnnen die angefallenen Kosten A¼ber die RA¼ckmeldungen zu dem entsprechenden Nacharbeitauftrag ermittelt werden. Fazit: Da NacharbeitauftrAcge analog zu den FertigungsauftrAcgen erfaAŸt werden, ist keine A„nderung der bestehenden Auftragsstruktur und der Vorgehensweise bei ihrer Erfassung notwendig. Durch die vorhandene Auftragsstruktur lassen sich die angefallenen Kosten sowohl auf die Werk-, als auch auf die Modellebene verteilen. Nacharbeit extern: Externe Nacharbeit unterscheidet sich von der internen daran, daAŸ ProduktmAcngel nicht im Unternehmen, sondern nach der Auslieferung an den Kunden von diesem festgestellt werden. Das Material wird dabei entweder von Drittfirmen nachgearbeitet, die nachzuarbeitenden Erzeugnisse kApnnen aber auch direkt an Meteor zurA¼ckgeschickt werden. Neben dem zusActzlichen Aufwand in der Fertigung entstehen dabei auch Kosten fA¼r den Versand sowie die Bearbeitung des Auftrages, die als Reklamationskosten erfaAŸt werden. Beanstandete Produkte werden bei Meteor auf ihre Nachbesserbarkeit A¼berprA¼ft. Erzeugnisse, die nicht nachgearbeitet werden kApnnen, werden zur Verschrottung freigegeben. Kann der Mangel behoben werden, wird ein Nacharbeitauftrag angelegt, der Achnlich einem Fertigungsauftrag aufgebaut ist und abgesehen von dem Wareneingang nach dem gleichen Schema, wie in Abbildung 17 gezeigt wird, ablAcuft. Die im Rahmen eines Nacharbeitauftrages anfallenden Kosten sind alle dem Fehlerkostenbereich zuzurechnen. Fazit: Die aktuelle Handhabung der Kostenerfassung bei der Nacharbeit lAcAŸt keine Unterscheidung mehr zu, ob das Produkt vom Kunden reklamiert ist oder firmenintern nachgearbeitet werden muAŸte. Zur genauen Abgrenzung interner und externer NacharbeitsauftrAcge ist es notwendig, eine neue Auftragsart anzulegen. Nur durch eine separate Verbuchung der Kosten fA¼r interne und externe Nacharbeit kann eine Aussage darA¼ber getroffen werden, wie viele Fehler erst beim Kunden und wie viele von den PrA¼fvorgAcngen bereits im Unternehmen aufgedeckt werden. Verschrottung: Verschrottung fAcllt im Gegensatz zum AusschuAŸ auAŸerhalb der Produktion an. GrA¼nde dafA¼r sind z.B. abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum oder SchAcden bei der Lagerhaltung. Die Kosten der Verschrottung werden zuzA¼glich den AusschuAŸ- sowie den Entsorgungskosten unter dem Oberbegriff Abfall zusammengefaAŸt. Die Verschrottung wird auf einen Verschrottungsauftrag gebucht, dabei wird lediglich die Materialnummer des zu verschrottenden Produktes erfaAŸt. Dadurch ist eine Zuordnung des zu verschrottenden Materials einem Werk oder einem Modell nicht mApglich. Fazit: Um die Verschrottungskosten den kostenverursachenden Bereichen zuordnen zu kApnnen, wird eine neue Struktur des Verschrottungsauftrags benAptigt. Durch die Erfassung weiterer Informationen wie z.B. der Kostenstelle oder des Modells, im Zusammenhang mit denen die Verschrottung angefallen ist, ist eine genauere Kostenaufteilung mApglich. Reklamation: Ist ein Kunde mit den Eigenschaften der ihm zugeschickten Produkte nicht zufrieden, kommt es zu Beanstandungen. Bevor die Beanstandung als eine solche akzeptiert werden kann, muAŸ das Produkt von der firmeneigenen QualitActsabteilung oder einer von Meteor beauftragten Firma, auf ihre Richtigkeit A¼berprA¼ft werden. In bestimmten FAcllen wird dies durch einen Mitarbeiter beim Kunden durchgefA¼hrt. UnabhAcngig davon, ob die Beschwerde berechtigt ist oder nicht, verursacht die Bearbeitung einer Reklamation Kosten fA¼r die PrA¼fung der reklamierte Ware, die Reisekosten der Mitarbeiter und den Bearbeitungsaufwand bei der Abwicklung der Reklamation. Aus der vorhandenen Struktur der Reklamationserfassung kann die Materialnummer des reklamierten Produktes sowie die Modellbezeichnung, fA¼r die das Produkt eingesetzt wird, ermittelt werden. Wird das reklamierte Produkt bei Meteor in mehreren Werken hergestellt, ist es nach einer Beanstandung nicht mehr mApglich, zu erkennen, welchem Werk die Reklamation zuzuordnen ist. Fazit: Auf Modellebene kApnnen die Reklamationskosten bereits erfaAŸt werden. FA¼r eine Kostenzuordnung auf Werkebene wird eine bessere Kennzeichnung der Produkte benAptigt. Durch diese Kennzeichnung soll der Herstellungsort eindeutig nachvollzogen werden kApnnen. Die Kosten fA¼r die Reklamationsabwicklung kApnnen mit einem auf Erfahrung basierenden Wert pauschal verbucht werden, was den Aufwand bei der Kostenberechnung verringert. AusschuAŸ: Der in der Produktion anfallende AusschuAŸ wird in die Kategorien technischer und ungeplanter AusschuAŸ aufgeteilt. Technischer AusschuAŸ stellt eine GrApAŸe dar, die sich zwar minimieren aber nicht ganz vermeiden lAcAŸt. ErklAcren lAcAŸt sich dieser Umstand dadurch, daAŸ Produktionsmaschinen beim Anlauf oft erst Betriebstemperatur erreichen oder justiert werden mA¼ssen. Die dabei produzierten Erzeugnisse entsprechen i.d.R. nicht den an sie gestellten Anforderungen. Jedes zusActzlich zu dem technischen AusschuAŸ anfallende, nicht weiterverarbeitbare Erzeugnis wird als ungeplanter AusschuAŸ verstanden. Fazit: Da der AusschuAŸ zu jedem Fertigungsauftrag zurA¼ckgemeldet wird, muAŸ keine Anpassung der Auftragsstruktur vorgenommen werden. Durch das Auslesen der RA¼ckmeldungen kann der AusschuAŸ jedem Material und Werk, und dadurch auch den Modellen zugeordnet werden. Bei der Verbuchung der AusschuAŸmengen wird nicht zwischen dem technischen und dem ungeplanten AusschuAŸ unterschieden.DM) Marktanteil (%) 10 Anbieter Produkte 1 SAP R/2, R/3, mySAP.com 2 Navision Navision/Axapta 67 2, 8 3 Oracle Oracle Apllication ... auf dem deutschen Markt56 Das System R/3 besteht aus mehreren miteinander verbundenen Modulen, jedes Modul ist dabei fA¼r einen ... MM Material Management Materialwirtschaft PM Plant Maintenance Instandhaltung PS Project System Projektsystem PP Productanbsp;...


Title:SAP-gestütztes Qualitätskostenreporting bei der Firma Meteor Gummiwerke
Author: Alexander Dietrich
Publisher:diplom.de - 2010-08-01
ISBN-13:

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